CED Activities Info 2015/03 DE


Ausgabe 3 - Juni/Juli 2015

 

Brüsseler Büro des CED

Ernennung zu "kollaborierenden Partnern" der Joint Action on eHealth

Am 3. Juli nahm die politische Referentin des CED, Sara Roda, zusammen mit Vertretern des CPME, der ZAEU, der HOPE, der EPHA, und des EPF an einem informellen Treffen teil, das der Projektkoordinator der Joint Action to support the eHealth Network (JAseHN) organisiert hatte, um die Einbindung der europäischen Interessengruppen in die Gemeinsame Maßnahme zu erörtern. Im Namen der Europäischen Kommission waren Vertreter der GD SANTE und der GD CONNECT anwesend.


Die Interessengruppen im Gesundheitswesen begrüßten diese informelle Initiative, bedauerten jedoch gleichzeitig die Tatsache, dass sie auch weiterhin externe Teilnehmer der Governance-Struktur der JAseHN bleiben werden. Eine der wichtigsten Folgen dieser Entscheidung besteht darin, dass keine finanzielle Unterstützung vorgesehen ist, was gemeinnützigen Organisationen wie dem CED die Teilnahme an Sitzungen außerhalb von Brüssel erschweren wird. Ausgesprochen positiv ist jedoch die Tatsache zu bewerten, dass bislang noch "nichts endgültig festgelegt ist", und der Projektkoordinator Flexibilität und guten Willen zeigt, um eine starke Einbeziehung der interessierten Kreise sicherzustellen.

Die europäischen Interessengruppen im Gesundheitswesen werden ersucht, sich als sogenannte "kollaborierende Partner" an Arbeitspaket (WP) 4 "Stakeholder Liaison" sowie - entsprechend ihren jeweiligen Interessen - an bestimmten Aufgaben und Ergebnissen der Arbeitspakete 5 bis 8 (Kernpakete der JAseHN) zu beteiligen. Die von der Kommission eingesetzten eHealth Stakeholders Group, deren Mandat im kommenden Jahr erneuert wird, wird eine herausgehobene Rolle spielen. Die förmliche Aufforderung zur Teilnahme an der JAseHN wird durch diese Gruppe erfolgen, und Mitte September ist ein informelles Treffen geplant, bei dem nicht nur die Aktivitäten der Europäischen Kommission im Bereich Mobile Health-Dienste (mHealth), sondern auch die Aktivitäten der JAseHN und des eHealth Network vorgestellt werden sollen. Der eHealth Stakeholders Gruppe könnte die Funktion als Plattform für die zukünftige und regelmäßige Berichterstattung über die Aktivitäten der JAseHN und des eHealth Network zufallen.

Bis dahin werden die Interessengruppen im Gesundheitswesen der EU weiterhin unterstreichen, dass eHealth-Lösungen nur dann akzeptiert und erfolgreich umgesetzt werden können, wenn eine enge Zusammenarbeit mit Fachkräften des Gesundheitswesens und Patienten - vorzugsweise auf Augenhöhe - sichergestellt ist. Immerhin sind sie es, denen diese Lösungen zugute kommen sollen.


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