CED EU INFO 2015/02 DE


Ausgabe 2 - Mai 2015

 

BPA-Exposition aus zahnärztlichen Werkstoffen "vernachlässigbares Risiko"

Am 27. Februar haben die Europäische Kommission und der SCENIHR-Ausschuss die Endgültige Stellungnahme zur Sicherheit der Verwendung von Bisphenol A in Medizinprodukten veröffentlicht. Zu den Medizinprodukten, in denen Bisphenol A verwendet wird, zählen u.a. Katheter und Implantate sowie einige zahnmedizinische Produkte. Der SCENIHR kommt zu dem Schluss, dass die "langfristige orale Exposition gegenüber BPA über Dentalwerkstoffe unter dem t-TDI von 4 µg/kg Körpergewicht pro Tag liegt und somit ein vernachlässigbares Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt. (…) Ein Risiko nachteiliger Wirkungen aus BPA [könnte] bestehen, wenn das BPA direkt zur systemischen Exposition über nicht-orale Expositionspfaden freigesetzt wird, insbesondere für Frühgeborene in Intensivstationen, für Säuglinge, die langwierigen medizinischen Behandlungen unterzogen werden, und für Dialysepatienten."


Der SCENIHR empfiehlt, "Obwohl der Nutzen von Medizinprodukten auch berücksichtigt werden sollte (...) sollten nach Möglichkeit Medizinprodukte verwendet werden, die kein BPA freisetzen. Die Möglichkeit, BPA in diesen Produkten zu ersetzen, sollte vor dem Hintergrund ihrer Wirksamkeit bei der Behandlung sowie dem toxikologischen Profil der alternativen Materialien gesehen werden."

Datenblatt zu der Stellungnahme in leicht verständlicher Sprache.


Back

 
 

For more information contact:
CED Brussels Office
Tel: + 32 2 736 34 29
ced@cedentists.eu
http://www.cedentists.eu