CED EU INFO 2015/02 DE


Ausgabe 2 - Mai 2015

 

Amalgam ist ein sicheres Zahnfüllungsmaterial

Die Europäische Kommission und der wissenschaftliche Ausschuss für neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken (SCENIHR) haben am 8. Mai ihre Endgültige Stellungnahme zur Sicherheit von Amalgam und anderen alternativen Zahnersatzmaterialien für Patienten und zahnärztliches Personal veröffentlicht. Der SCENIHR kommt zu dem Schluss, dass die derzeitigen wissenschaftlichen Ergebnisse der Verwendung von Amalgam oder alternativen Materialien bei der restaurativen Behandlung nicht entgegenstehen. Die Wahl des Werkstoffs sollte allerdings auf der Grundlage von Patientenmerkmalen wie Milchzähnen und bleibenden Zähnen, Schwangerschaft, Allergien gegen Quecksilber oder andere Bestandteile der Restaurationsmaterialien und eingeschränkter Nierenfunktion erfolgen.


Der SCENIHR stellt fest, dass es weiterer Recherche bedarf, insbesondere, um (i) die potenzielle Neurotoxizität von Quecksilber aus Dentalamalgam und die Auswirkungen genetischer Polymorphismen auf Quecksilbertoxizität zu bewerten und (ii) die Kenntnisse zum Toxizitätsprofil von alternativen Zahnfüllstoffen zu erweitern. Zudem bedürfe es weiterer alternativer Materialien mit einem hohen Grad an Biokompatibilität.

In der Stellungnahme heißt es, dass in der EU derzeit eine Abkehr von der Verwendung von Dentalamalgam in der Zahnmedizin hin zum verstärkten Einsatz von alternativen Materialien stattfindet.

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